Jungen sind klasse, wenn man sie versteht! 
Geschlechterbewusste Erziehung in der Kindertagespflege

 

„Ich mache in der Erziehung keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen!“


Wir nehmen Kinder aufmerksam wahr und stellen fest, wie einmalig jedes einzelne Kind ist und wie es sich durch seine Persönlichkeit, seinen sozialen und kulturellen Hintergrund und durch sein Geschlecht unterscheidet. Dabei fragen sich einige manchmal doch, warum Jungen und Mädchen trotz bester Vorbilder immer noch „typisches“ Verhalten zeigen.


Aggressionen, auffälliges Verhalten, Gewalt, Sucht und Orientierungslosigkeit nehmen bei den Jungen zu. Seit Jahren sind die Jungen schulisch auf der statistischen Verliererstraße. Ein Bestseller heißt „Jungenkatastrophe“. 


Jungen und Mädchen sind in den ersten Jahren überwiegend mit Frauen zusammen, der Mutter, der Tagesmutter, der Erzieherin, und der Grundschullehrerin. Es ist die Rede von der vaterlosen Gesellschaft. Für Mädchen scheint das scheinbar nicht so gravierende Folgen zu haben wie für die Jungen. Denn Söhne können nicht von den Müttern lernen, was es heißt ein Mann zu sein. Fehlt dieses Vorbild greifen Jungen oft auf andere Vorbilder in Fernsehen oder PC Spielen zurück.


Für alle, die Kinder erziehen, hat die Erziehung zur Individualität einen hohen Stellenwert, dem sie durch eine geschlechterbewusste Erziehung gerecht werden können.


Dies mit Blick auf die anvertrauten Kinder zu reflektieren, die Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Jungen und Mädchen und wie Sie das in der täglichen Erziehung berücksichtigen können, ist Inhalt des Seminars.

 

 

In diesem Seminar geht es um Fragen wie:

 

Was das Besondere an Jungen ist

was der Grund für die „schwierigen“ Verhaltensweisen der Jungen sein kann

 

welche besondere Rolle der Vater hat

 

wie Sie den besonderen Anforderungen gerecht werden

was die übrige Familie damit zu tun hat

 

 

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