Jungen sind klasse, wenn man sie versteht!
Geschlechterbewusste Erziehung in der Kindertagesstätte

 

Für ErzieherInnen ist es selbstverständlich Kinder so anzunehmen, wie sie sind. Sie machen dabei keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen.


Jungen zu erziehen, zu fördern und zu bilden scheint aber anstrengender zu sein, oft provozieren Sie mit herausforderndem Verhalten. Mädchen scheinen viel „pflegeleichter“ zu sein. Man fragt sich, warum Jungen und Mädchen sich so unterschiedlich verhalten. Sei es im Sozialverhalten oder in der Intensität wie sie Aufmerksamkeit fordern.

 

Jungen sind anders. Sie lösen sich anders von der Mutter, haben andere Hormone, nehmen Dinge anders wahr, stören mehr in Kita und Schule und lernen anders. AD(H)S wird fünf Mal häufiger bei Jungen festgestellt. Jungen sind in den ersten Jahren überwiegend mit Frauen zusammen.  Jungen können aber nicht von Frauen lernen, was es heißt ein Mann zu sein. Jungen brauchen auf ihrem Weg zum Mann werden einen Mann als Vorbild, den Vater oder ein anderes älteres männliches Vorbild. In der Zeit der Orientierung fehlt den Jungen zunehmend das Vorbild vom Mann und Vater und sie greifen auf andere Vorbilder in Fernsehen oder PC Spielen zurück.

 

Dies mit Blick auf die anvertrauten Kinder zu reflektieren, die Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Jungen und wie Sie das in der täglichen Erziehung berücksichtigen können, ist Inhalt des Seminars.

 

 

In diesem Seminar geht es um Fragen wie:

 

Was das Besondere an Jungen ist

was der Grund für die „schwierigen“ Verhaltensweisen der Jungen sein kann

 

welche besondere Rolle der Vater hat

 

wie Sie den besonderen Anforderungen gerecht werden

wie Sie die Lebenssituation des Jungen berücksichtigen können


wie Sie das Gelernte in der Praxis umsetzen können

 

 

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